Wie macht man das? 

Alle reden von Self-Care – ich auch! Aber was heisst denn das überhaupt? Und wie macht man das?

Self-Care kann man mit «gut für sich selbst sorgen» übersetzen. Das kann sehr unterschiedlich aussehen. Für mich war es heute so:

Die letzten 4 Tage war ich an einer Weiterbildung in Zürich. Es war sehr intensiv, viel Neues, mir noch unbekannte Konzepte. Und ja, es hat Spass gemacht! Trotzdem: es waren lange Tage mit der Reise nach Zürich und zurück, es war sommerlich warm bis sehr warm und viel Leute unterwegs. Alles in allem: anstrengend. Da ich das schon geahnt hatte, habe ich mir heute, Montag, frei gegeben. Einen ganzen Tag frei als Ersatz für das Kurswochenende.

Das war natürlich kein spontaner Entscheid, sondern wurde gleich mit eingeplant als ich den Kurs buchte. Das gehört für mich zur Self-Care: mir Pausen zu gönnen, Zeit zum Regenerieren.

Wer jetzt denkt, ich wäre in ein schickes Wellness-Resort gefahren und hätte mich verwöhnen lassen, irrt. Nicht dass das nicht auch schön wäre, aber meine Self-Care sieht fast immer ganz anders aus.

Diesmal war es so: Das Joggen liess ich aus, da es am frühen Morgen stark regnete. Ich machte mir meinen grünen Smoothie, den ich so liebe und von dem ich nun zwei Tage lang trinken kann.*

Auf dem Weg in die Tierpension, wo meine Hündin Gioia die letzten Tage war, und auf dem Weg zurück hörte ich ein Hörbuch, aktuell einen nordfriesischen Krimi mit einem wunderbar neurotischen Kommissar. Das geniesse ich sehr. Mein kleiner Mittagsschlaf fand mit einer Katze auf jeder Seite statt, für mich Gemütlichkeit pur. Danach gings zum Frisör, auch das vorgeplant, denn sonst renne ich dort an. Einen einzigen Termin an einem Self-Care-Tag ist für mich ok, jedenfalls wenn es eine Sommerfrisur gibt. Später am -noch heissen- Nachmittag machten wir einen langen Waldspaziergang und kauften im Bauernhofladen ein. Und welch ein Glück: es hatte wieder diese knackigen kleinen Snackgurken und die aromatischen Cherrytomaten! Und jetzt sitze ich im Garten und schreibe diesen Blog, etwas, das ich auch gerne tue.

Immer wieder habe ich mich darüber gefreut, dass ich mir diese Zeit und diese Erlebnisse gegönnt habe und viel Dankbarkeit verspürt, dass das möglich war. Self-Care hat viel mit Dankbarkeit zu tun, mir selbst, dem Leben und anderen gegenüber. Gerade deswegen befasst sich der erste Kursteil in meinem Online-Kurs «Mosaiksteine der Lebensfreude» mit Dankbarkeit. Sie kann so viel für mein Wohlbefinden tun und steht jederzeit gratis zur Verfügung.

So sah mein heutiger Self-Care-Tag aus. Und was machen Sie für sich an Self-Care?

*Wer das Rezept möchte: einfach ein Mail annie@anniesandberg.com schreiben und mich danach fragen.