Meine Gedanken zum Thema Gastfreundschaft. 

Letzthin durften wir bei Bekannten übernachten.

Obwohl sie selbst viel um die Ohren hatten, haben sie uns grosszügig bei sich aufgenommen, die Betten bezogen und uns ein wunderbares Frühstück serviert.

Dabei waren wir gar nicht ihretwegen ins schöne Graubünden gefahren und das wussten sie auch.

Da habe ich mir ein paar Gedanken zu Gastfreundschaft gemacht. Mir als Gast wurde viel geschenkt, ich wurde freundlich empfangen, sie machten mir Platz unter ihrem Dach und in ihrem Leben.

Im Zimmer lag eine schöne und lustige Willkommenskarte (siehe Beitragsbild).

Sie erkundigten sich nach unseren Wünschen zum Frühstück und gingen am Morgen frische Brötchen und Croissants holen, extra für uns.

Es war ein königliches Frühstück, der Gast als König. So fühlt es sich an, zu Freunden zu kommen. Dabei kenne ich die beiden noch gar nicht gut oder lange (meine Begleitung ist seit vielen Jahren mit den beiden befreundet)

Sie haben mich trotzdem wie eine alte Freundin aufgenommen.

Was macht dieses Gefühl von Freundschaft aus? Es ist eine Mischung aus willkommen sein, so sein zu dürfen, wie ich bin, Interesse für mich als Person wahrzunehmen, liebevolle und umsorgende Gesten, keine unausgesprochenen Erwartungen zu ahnen oder gar zu spüren, Grosszügigkeit und Freundlichkeit, die Freiheit auch über tiefergehende Themen sprechen zu dürfen, und wahrscheinlich noch ein paar Dinge mehr.

Für mich war es ein berührendes Erlebnis, diese Gastfreundschaft erfahren zu dürfen. Ein herzlicher Dank geht an M. und M. in S.!